Netzbetreiber TenneT favorisiert nicht Trasse „F“

Bei der heutigen Tagung des Dialogforums stellte der Stromnetzbetreiber TenneT den Vertretern von Landkreisen, Gemeinden, Bürgerinitiativen sowie Abgeordneten aus der Region die Gesamtabwägung der verschiedenen Trassenvarianten vor. Tennet möchte die 380-kV-Stromtrasse entlang der Trassenvariante „C“ bauen. Dies bedeutet im Wesentlichen den Verlauf der jetzigen 220 KV-Leitung. Die Trasse „F“, welche die Gemeinde Großenkneten in den Bereichen Hengstlage, Haschenbrok, Bissel und Ahlhorn betrifft eignet sich aus Sicht der Umwelt-Institute am wenigsten. Astrid Grotelüschen (MdB) dazu:,,Es ist verständlich, dass eine große Betroffenheit bei den Menschen entlang der geprüften Korridore entsteht. Daher bin ich gleich nach Bekanntwerden der Planungen der F-Trasse (…) aktiv geworden und habe den Prozess begleitet.“ In Gesprächen zum Beispiel mit der Genehmigungsbehörde, dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und auch dem Investor Tennet in Berlin informierte sich Grotelüschen über Anforderungen und das Für und Wider. Auf Ihre initiative hin erfolgte im April ein Gespräch mit den verantwortlichen Vertretern im Rathaus der Gemeinde Großenkneten.

Die Unterlagen für den Leitungsabschnitt Trasse „C“ von Conneforde bis Cloppenburg reicht Tennet noch in diesem Monat beim zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems ein. Das ist für das Raumordnungsverfahren zuständig. Im Anschluss daran liegen die Unterlagen in den Städten und Gemeinden entlang der Trasse aus. Träger öffentlicher Belange wie auch Bürger können sich in Form einer Stellungnahmen zur Planung äußern. Zudem bietet Tennet drei Informationsmärkte für alle Bürger entlang der Trasse an.